eBook Marketing leicht gemacht – oder wie social bist Du? – Teil 2

Versprochen, dass es natürlich auch einen zweiten Teil gibt 😉

Wie Kuss der Wölfin den Rang 16 der allgemeinen Amazon Bestseller Charts erreichte, hat auch mich absolut überrascht. Es waren hierzu mehrere Aktionen notwendig:

1. Den Titel auf 99 Cent runtersetzen

2. Eine Werbung bei xtme über eine Woche schalten, inklusive Wochenende, Banner, Verbreitung per Mail, Facebook und auf unterschiedlichen angeschlossenen Seiten. Die Preise könnt ihr dort direkt mit Johannes zum Winkel abklären. Kontakt aufnehmen … klick

Beides zusammen hat die Verkaufszahlen explodieren lassen. Mein Zähler stand nicht mehr still und so kletterte die Wölfin in die Top100. Wenige Stunden später in die Top50 und nicht mehr lange, war sie in den Top20. Natürlich habe ich selbst auch einiges an Werbung gemacht und ich habe ein Taschenbuch mit einem ganz besonders tollen Lesezeichen verlost, sobald das Buch die Top20 knackt. Damit hatte ich nicht nur meine Postings, sondern auch die der Leser, die das Taschenbuch gewinnen wollten, im Social Net verbreitet.

Zur Erklärung, warum man Geld „verschenkt“.

Jede Werbeaktion kostet Geld. Mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen. Weiterhin sucht noch kein Leser nach meinem Namen in Amazon, um zu sehen, ob es etwas Neues gibt. Ist man dort in den Rankings nicht sichtbar, verhält es sich so, als würde das Buch immer noch in der Schublade liegen. Es findet nämlich keiner. Hierzu werden in diversen Gruppen langatmige Diskussionen geführt. Da ist von „Du verkaufst Dich unter Wert“, „Lieber verkaufe ich nur ein eins im Jahr, aber habe es nicht rausgeschleudert“, „Rechne mal Deine Zeit und die Lektoratskosten dagegen“…. Sooo? Was ist aber, wenn ich das Buch… sagen wir mal für 6,99 € anbiete, eine Bannerwerbung oder Zeitungsanzeige schalte für…. sagen wir mal 500 €. Das Buch verkauft sich aber nicht. Istgleich: 500 Euro minus, oder nicht?

Gegenbeispiel (entspricht nicht den realen Zahlen):

Ich biete das Buch für 99 Cent an, bekomme pro Verkauf 0,34 Cent Tantieme. Nehmen wir mal an, das Buch hat sich in der Werbewoche 2000 mal verkauft. Ergibt: 680 Euro. Ausgehend von zum Beispiel 50 Euro für eine Woche Werbung, bin ich bei 630 Euro. Abzüglich zum Beispiel 500 Euro Lektorat, hätte ich 130 Euro in der Woche verdient. Davon abgesehen, dass das Buch nach der Woche wieder auf 2,99 gesetzt wurde…. und weiterhin in den Sichtbarkeitslisten war… Kann jeder selbst zu Ende denken.

Aber davon abgesehen, habe ich neue Leser gewonnen. Und für wen schreibe ich eigentlich? Na, für meine Leser, für wen sonst? Ich greife nun dem dritten Teil etwas vor:

Meine Leser sind meine Zielgruppe. Wenn sich andere Autoren für meine Bücher interessieren, ehrt mich das natürlich sehr, aber Marketingaktionen, Snippets, Coverumfragen etc. richten sich natürlich an die Leser, denn mit denen interagiere ich.

Im nächsten Teil werde ich deshalb die „Sprache“ im Social Network beleuchten. Ich freue mich auf euer Feedback.

Eure Katja

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